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Manuskripte, Archiv

Neben den Druckschriften finden wir in den drei Büchersammlungen auch handschriftliche Bücher. Inhaltlich zeigen sie ein sehr mannigfaltiges Bild: die Sammlung besteht aus ärztlichen Fachbüchern, Kochbüchern, religiöser Literatur, philosophischen Überlegungen, Lehrbüchern, Tagebüchern, meistens auf Latein und Ungarisch. Darunter gibt es solches, das von einem schon publizierten Buch abgeschrieben wurde, auch solches, das 400 Jahre später veröffentlicht wurde, andere sind gar nicht erschienen.

Die Bibliothek  bewahrt sechs mittelalterliche Kodizes, unter denen der bekannteste der Koncz-Kodex ist, dessen Randbemerkung das sechste ungarische Sprachdenkmal ist, die Neumarkter Zeile und Glossen (Marosvásárhelyi sorok és glosszák).  

Eine unserer wertvollsten Handschriften ist das Werk Ars Medica, das erste ungarische ärztliche Fachbuch, das wahrscheinlich von Lencsés György (1530-1593) aus Grosswardein (Nagyvárad) zusammengestellt wurde. In der  Téka Sammlung ist eine zeitgenössische Kopie, als auch eine von der 16. Jahrhundert und eine aus der 18. Jahrhundert stammende Kopie enthalten. (Ars Medica erschien im Druck im Jahr 1943.)

Die sonstigen wertvollen Stücke des Handschriftenarchivs sind:  Das Tagebuch von Borsos Tamás, der Richter in Neumarkt, der den Aufbau der Burg um die gotische Kirche initiiert hatte (1566-1634)  (im Band wurde  1972 veröffentlicht); die Chronik von Nagy Szabó Ferenc, der Stadtrichter in  Neumarkt, die Aufzeichnungen des jüngeren Generals Teleki Mihály und des Chronikschreibers Cserei Mihály, mehrere Bände der Werke von Bod Péter (im Original und Kopie). Von dem ehemaligen unitarischen Gymnasium aus Kreuz (Székelykeresztúr) stammen mehrere Sabbatarier Handschriften: die schönste davon ist die Psalmenübersetzung des Kanzlers Péchi Simon (1570-1643) aus dem Jahr 1629, teilweise seine eigene Handschrift, teilweise eine gleichaltrige Kopie.

Neben den Hunderten Handschriftbänden repräsentiert einen herausragenden Wert der wissenschaftsgeschichtliche Nachlass der zwei Bolyai, die beinahe 20.000 Seiten umfasst. Das Institut bewahrt auch eine Archivsammlung: hier befindet sich ein Teil des Briefwechsels von Teleki Sámuel und seiner wirtschaftlichen und amtlichen Schriftstücke, fast die ganze Dokumentation bezüglich der Bibliothekgründung und-Entwicklung, als auch die Bibliothekeintragungen des Reformierten Kollegs aus Neumarkt. (Das damals hier bewahrte Teleki Nationalarchiv wurde 1916 in Budapest sichergestellt, seitdem kann es im Nationalarchiv Ungarns studiert werden. Der andere wesentliche Teil unseres Schrift-und Archivstoffes befindet sich seit 1974 im Archiv des Kreises Mures.)

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